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Christoph Drösser
Wir Deutschen und das Geld
Ein Volk von Sparfüchsen, das für Geld (fast) alles täte.

Buch des Monats: Wir Deutschen und das GeldSollte der Deutsche Michel jemals als Sinnbild für die Deutschen in Ruhestand gehen, wäre der Sparfuchs ein geeigneter Nachfolger. Denn zwei Drittel der Deutschen (67 Prozent) bezeichnen sich selbst als sparsam und die meisten (52 Prozent) würden ihr Geld auf die Seite legen, wenn sie von heute auf morgen doppelt so viel Geld zur Verfügung hätten. Schon von Kindesbeinen an ist Sparen für die Deutschen ein wichtiges Thema. Die deutliche Mehrheit (86 Prozent) hält ihre Kinder dazu an, Geld für größere Ausgaben zu sparen. Ebenso sind 94 Prozent der Ansicht, dass die Vermittlung zur Sparsamkeit Teil der häuslichen Erziehung sein sollte. Mit der Sparsamkeit geht eine weitverbreitete Armutsangst einher. So hat die Hälfte der Deutschen (49 Prozent) Angst davor, in Armut zu Leben.

Genauso viele (50 Prozent) haben Angst vor Altersarmut. Nur 15 Prozent glauben, dass ihre Rente einmal für den Lebensunterhalt reichen wird. Auch hat die Hälfte der Deutschen (52 Prozent) schon einmal Erfahrung mit Arbeitslosigkeit gemacht, für ein Drittel (38 Prozent) dauerte diese dabei länger als drei Monate.

Das und vieles mehr zeigt in anschaulichen Infografiken das Buch „Wir Deutschen und das Geld – Was wir haben, wie viel wir verdienen, wovon wir träumen“, das heute im Verlag Edel Books erscheint und auf repräsentativen Umfragen des internationalen Marktforschungs- und Beratungsinstituts YouGov basiert. Grundlage der bevölkerungsrepräsentativen Ergebnisse sind einerseits Befragungen der über 200.000 Mitglieder umfassenden YouGov Online-Community mit der Mehrthemenumfrage OmnibusDaily, die zwischen April und Juli 2016 durchgeführt wurden. Hinzu kommen Analysen des über 190.000 frei kombinierbaren Variablen umfassenden YouGov Datenpools mit dem Zielgruppenanalyse- und Segmentierungs-Tool YouGov Profiles.

Für eine Million Euro ein Jahr auf Sex verzichten? Ein Drittel sagt ja!

Dabei sind die Deutschen durchaus bereit, persönliche Einschränkungen auf sich zu nehmen, wenn sie dafür mit Geld beschenkt würden. So würde mehr als ein Drittel (39 Prozent) ein Jahr auf Sex verzichten, wenn ihnen eine Fee dafür eine Million Euro böte. Ein Viertel (27 Prozent) würde im Gegenzug ein Jahr auf den Führerschein verzichten und gut ein Fünftel (19 Prozent) Sex mit einer Person haben, die sie nicht mögen. Deutliche Grenzen gibt es allerdings, wenn der für das Geldgeschenk zu zahlende Preis gesundheitlicher Natur ist. Dennoch würde fast jeder zehnte Deutsche (7 Prozent) für eine Million Euro drei Jahre früher sterben wollen und zwei Prozent auf einen ihrer fünf Sinne verzichten. Lediglich ein Prozent würde es akzeptieren, im Gegenzug für die Summe auf einen Rollstuhl angewiesen sein zu müssen.

Aber: Geld allein macht die Deutschen nicht glücklich

Zwar sagen zwei Drittel der Deutschen (67 Prozent), sie wären glücklicher, wenn sie das Doppelte ihres aktuellen Gehalts verdienten und mehr als die Hälfte (59 Prozent) wäre glücklicher, wenn sie reicher wäre. Dennoch ist Geld nicht das Wichtigste in ihrem Leben. In der Liste, was den Deutschen im Leben wirklich wichtig ist, landen Geld und Wohlstand mit 36 Prozent nur auf Platz sechs. Gesundheit (85 Prozent), Familie (77 Prozent), Freunde (59 Prozent) und den Sinn im Leben finden (45 Prozent) sind deutlich wichtiger.

Dies sind nur einige von hunderten Umfrageergebnissen des Marktforschungs- und Beratungsinstituts YouGov, die auf 112 Seiten im heute im Verlag Edel Books erscheinenden Buch „Wir Deutschen und das Geld“ präsentiert werden.

„Die Ergebnisse des Buches zeigen sehr schön das vielschichtige Verhältnis der Deutschen zum Thema Geld“, sagt Holger Geißler, Forschungsleiter und Sprecher von YouGov. „Zum einen werden gängige Vorurteile bestätigt. Beispielsweise unsere Spar-Mentalität, das Unwohlsein mit Schuldenmachen oder unsere Irrationalität, wenn es ums Geld geht. Zum anderen finden sich Ergebnisse, die ein unerwartetes und sympathisches Bild der Deutschen zeichnen, wie zum Beispiel dass nur bei 58 Prozent der Deutschen bei Geld die Freundschaft aufhört. Wir haben viel Neues über die Deutschen und ihr Umgang mit Geld erfahren.“

Das Buch ist ab sofort für 12,95€ im Buchhandel zu erwerben.

Der Herausgeber
Holger Geißler studierte Psychologie in Heidelberg und Mannheim und lebt in Köln. Seine Leidenschaft sind die internetbasierte Markt- und Meinungsforschung, die er in Deutschland als Sprecher von YouGov und Dozent an der Technischen Hochschule Köln aktiv mitgestaltet. Er ist Präsident des Marketing-Clubs Köln-Bonn. Viele seiner Forschungs- und Studienergebnisse werden regelmäßig in großen deutschen Medien veröffentlicht und diskutiert.

Der Autor
Christoph Drösser, Diplom-Mathematiker, war 18 Jahre lang Redakteur der Wochenzeitung „Die Zeit“ und schreibt dort noch jede Woche die Kolumne „Stimmt’s?“. Er hat zahlreiche erfolgreiche Bücher veröffentlicht, u. a. „Total berechenbar? Wenn Algorithmen für uns entscheiden“, „Wissen in Bildern“ (Edel 2011), „Stimmt’s? Das große Buch der modernen Legenden“ (2010), „Der Physikverführer“ (2010), „Haste Töne? Warum wir alle musikalisch sind“ (2009), „Der Mathematikverführer“ (2007), „Wie wir Deutschen ticken“ (Edel 2015).

Christoph Drösser
Wir Deutschen und das Geld
Edel Books, 2016
112 Seiten, Flexicover
Format 19 x 21 cm
ca. € 12,95 (D) / 13,40 € (A)
ISBN 978-3-8419-0473-7
    
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Quelle und Foto: Edel Germany
 
 

 

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