Tim Pröse
Jahrhundertzeugen
Die Botschaft der letzten Helden gegen Hitler (18 Begegnungen).

»Dieses Buch betet nicht die Asche an, sondern reicht die Flamme weiter!« Udo Lindenberg

»Ein ergreifendes, spannendes und wichtiges Buch wider das Vergessen!« Mario Adorf

»Ein Buch, das noch lange nachhallt.« Wolfgang Bauer, »DIE ZEIT«

»Tim Pröse hat den mutigen Menschen dieser so weit vergangenen Zeit einen wichtigen Gendenkstein gesetzt.«, Klaus von Dohnanyi


Heyne Verlag: Tim Pröse - JahrhundertzeugenVon Menschen, die nicht zerbrochen sind
Der Magnat Berthold Beitz begegnet kurz vor seinem Tod mit 99 Jahren einem der von ihm geretteten Juden wieder. Sophie Scholls Schwester Inge erinnert sich in bislang verborgenen privaten Aufzeichnungen an deren letzte Stunden. Ewald-Heinrich von Kleist, der letzte überlebende Mitverschwörer des 20. Juli 1944, erzählt, wie er den »Führer« töten wollte. Klaus von Dohnanyi und Berthold von Stauffenberg vermissen bis heute ihre toten Väter. Georg Elsers Neffe spürt dem Hitler-Attentäter nach. Und Anne Franks letzter Verwandter fährt zu ihrem Grab nach Bergen-Belsen.

Der Autor Tim Pröse hat wichtige Zeugen gegen Hitler über viele Jahre begleitet und erzählt in 18 eindrucksvollen Porträts von ihrem Leben und ihrer Botschaft: ein Plädoyer der Unangepassten für mehr Toleranz und gegen das Vergessen.



Mit großem Einfühlungsvermögen gelingt es dem Autoren und Reporter, sich diesen »Helden« menschlich anzunähern und ihr Erlebtes vom Gestern ins Heute zu holen. Ein sehr persönlich erzähltes Stück Zeitgeschichte über Ausnahmemenschen.

Der Jahrhundertschauspieler Mario Adorf, der die Hitler-Zeit noch selbst miterlebte, schreibt: »Schöne Überraschungen: dass der Kruppmanager Berthold Beitz ein mutiger Schindler, der lustige Hans Rosenthal als Mensch selbst, »Spitze« war... Und viele andere Schicksale. Ein ergreifendes, spannendes und wichtiges Buch wider das Vergessen!« Und Udo Lindenberg, Deutschlands größter Rockstar, der sich zeitlebens gegen den Hass und für die Vielfalt einsetzte, sagt: »Diese mutigen Menschen trugen ein Feuer in sich. Wir müssen es bewahren. Dieses Buch betet nicht ihre Asche an, sondern reicht ihre Flamme weiter.«

Wolfgang Bauer, aktueller „Henri Nannen“-Preisträger und Reporter der Chefredaktion bei der »Zeit«, schreibt über Tim Pröse: »Ein Reporter setzt sich dem Unvorstellbaren aus. Er erzählt die Geschichten von Menschen, die am Entsetzen nicht zerbrochen sind. Immer ringt der Leser dieses Buches mit der Frage: Was hält mein eigenes Leben zusammen? Ist es die Angst oder die Hoffnung? Tim Pröse hat ein Buch geschrieben, das noch lange nachhallt.«

Denn ob Widerstandskämpfer, Lebensretter, Holocaust-Überlebender oder deren Hinterbliebenen – die Lebenswege dieser besonderen Menschen beeindrucken gerade in unserer so unruhigen Zeit. Sich gegen Hitler zu stellen, zu überleben und trotzdem immer wieder aufzustehen, macht Mut für den Umgang mit Terror und Krieg, Flucht und Vertreibung – Themen, die heute wieder aktueller denn je sind.

Die »Jahrhundertzeugen« stehen für die Gegenwart der Vergangenheit. Denn sie haben etwas weiterzugeben, das überdauern sollte. Der Idealismus, der sie antrieb, ist zeitlos, und was sie bewegte, bleibt bewegend bis heute. Sie mussten davon ausgehen, dass sie scheitern, wahrscheinlich sogar sterben würden. Und wagten es dennoch. Sie taten etwas um der Tat willen, nicht um zu triumphieren. Sie lebten ein höchstpersönliches »Trotz alledem!«.
Tim Pröse, geboren 1970 in Essen, ist Autor und freier Journalist in München. Schon früh arbeitete er für mehrere Tageszeitungen, war schließlich Chefreporter der Münchner Abendzeitung. 2002 wurde er Redakteur beim Focus und schrieb dort viele zeitgeschichtliche Porträts und Reportagen in den Ressorts »Menschen« und »Reportage«. Beim »Katholischen Medienpreis« wurde er für eines seiner einfühlsamen Porträts ausgezeichnet.

Hier die »Helden« aus den »Jahrhundertzeugen« in jeweils einem Satz:
• Jurek Rotenberg sieht seinen Retter Berthold Beitz wieder.
• Inge Aicher-Scholl öffnet private Aufzeichnungen über ihre Schwester Sophie.
• Franz J. Müller von der »Weißen Rose« träumt nachts von seiner Hinrichtung.
• Kurt Keller kämpfte am D-Day, desertierte und kehrt an den Omaha Beach zurück.
• Wie Hans-Erdmann Schönbeck Stalingrad und den 20. Juli überlebte.
• Zeitzeugen erinnern sich an Graf Stauffenberg – und sein Sohn an den Vater.
• Zu Besuch bei Ewald-Heinrich von Kleist, der Hitler töten sollte.
• Freiherr von Gersdorff, Baron von Boeselager und die Bombe.
• Klaus von Dohnanyi über seinen Vater Hans und Dietrich Bonhoeffer.
• Wilm Hosenfeld, der Held aus »Der Pianist«, und sein Sohn
• Franz Hirth, der Neffe des Hitler-Attentäters Georg Elser, erinnert sich.
• Michael Emge, der Letzte von Schindlers Liste, über seinen Retter.
• Ein Treffen mit Emilie Schindler.
• Mit Anne Franks Cousin Buddy Elias in Bergen-Belsen.
• Wie sich Hans Rosenthal vor dem Holocaust in einem Schrebergarten versteckte.
• Edgar Feuchtwanger im Haus seines alten Nachbarn Hitler.
• Yehuda Bacon trotzt bis heute Auschwitz.




Tim Pröse
Jahrhundertzeugen
ORIGINALAUSGABE
Gebundenes Buch mit Schutzumschlag
320 Seiten, 13,5 x 21,5 cm, 18 s/w Abbildungen
€ 19,99
Verlag: Heyne

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Quelle und Foto: Heyne Verlag






Tags: TIMPRÖSEJahrhundertzeugenDieBotschaftderletztenHeldengegenHitler18BegegnungenHeyneVerlag

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