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Tanz & Ballett: Krefeld / Mönchengladbach |
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Theater Krefeld/Mönchengladbach
Premieren und Uraufführungen
Termine und Stücke im TiN Mönchengladbach und Theater Krefeld.
Spielzeit: 2009-2010 |
Vor 50 Jahren, am 19. April 1950, gaben sich die Städte Krefeld und Mönchengladbach das Ja-Wort für ein gemeinsames Theater. Es war und bleibt die beste Entscheidung - auch wenn einige Stimmen anfangs das Gegenteil behaupteten. Mittlerweile sind sie das älteste Kooperationstheater in Deutschland. |
Die Stücke, Termine und Spielstätte in der Übersicht |
Tschaikowskys Träume
Ballett von Robert North
Musik von Peter Iljitsch Tschaikowsky (1840-1893)
– Uraufführung –
Träume und Enttäuschungen, Wünsche und Ängste, Glücksmomente und Katastrophen – hinter dem weltberühmten Namen des russischen Komponisten und Dirigenten Peter Iljitsch Tschaikowsky verbergen sich ein Leben in Zerrissenheit und viele offene Fragen.
Die Uraufführung „Tschaikowskys Träume“ ist eine aufwühlende Spurensuche: Im Tanz lässt Choreograf Robert North wichtige Menschen und Situationen aus der Biografie Tschaikowskys lebendig werden: die innig geliebte Mutter, seine Jugendliebe Désirée Artôt, die katastrophale Ehe mit Antonina Miljukowa, seinen einflussreichen Lehrer Nikolaj Rubinstein, die mysteriöse Brieffreundschaft mit seiner Gönnerin Nadeshda von Meck, seine Homosexualität, unter der er Zeit seines Lebens litt, und nicht zuletzt seinen rätselhaften Tod. War es die Cholera oder doch ein wegen seiner Homosexualität erzwungener Selbstmord?
Die Niederrheinischen Sinfoniker und der Pianist André Parfenov werden Tschaikowskys zwischen Glückseligkeit und Verzweiflung oszillierende sinfonische Musik live zum Klingen bringen.
Termine:
15. Juli 2010 | 20.00 Uhr | Theater Krefeld | Zusatzvorstellung
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Casanova
Ballett von Robert North
Musik von Antonio Vivaldi (1678-1741) u.a.
– Uraufführung –
Casanova – das klingt nach Verführung, Frivolität und Abenteurertum. In der Populärpsychologie versteht man unter dem „Casanova-Syndrom“ eine chronische männliche Beziehungsunfähigkeit. Ein Lebensratgeber mit dem Titel „Der Casanova-Effekt“ wirbt mit den Worten „gefühlsLOGISCH lesen, erfolgreich leben“. Dabei war ein gewisser Venezianer namens Giacomo Girolamo Casanova Chevalier de Seingalt, der 1725 geboren wurde und 1798 im tschechischen Dux starb, nicht nur ein Frauenheld und Abenteurer, sondern auch Theologe, Jurist, Lotteriedirektor, Mathematiker, Schriftsteller, Geheimagent, Theaterdirektor, Bibliothekar, Historiker und Soziologe. Er saß – nicht nur wegen erotischer Fehltritte – oft im Gefängnis. Seine spektakuläre Flucht aus den berüchtigten Bleikammern von Venedig hielt ganz Europa in Atem. Casanova traf die berühmtesten Persönlichkeiten seiner Zeit: Friedrich den Großen, Voltaire, Madame Pompadour und die russische Zarin Katharina die Große. In seiner zwölfbändigen Autobiografie „Geschichte meines Lebens“ schildert er nicht nur prickelnde Erotikabenteuer, sondern zeichnet auch ein beispielloses Sittengemälde des 18. Jahrhunderts. In seiner neuen Kreation widmet sich Chefchoreograf Robert North dieser schillernden Persönlichkeit und skizziert temporeich und unterhaltsam das faszinierende Leben des italienischen Kosmopoliten. Die Niederrheinischen Sinfoniker werden unter der Leitung von Generalmusikdirektor Graham Jackson mit Werken von Antonio Vivaldi und abwechslungsreicher italienischer Barockmusik die launenhafte Welt des Giacomo Casanova musikalisch zum Leben erwecken.
Termine:
08. Juli 2010 | 20.00 Uhr | TiN Mönchengladbach (Großer Saal) |
18. Juli 2010 | 16.00 Uhr | TiN Mönchengladbach (Großer Saal) |
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www.theater-kr-mg.de
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und 17 – 19 Uhr,
Samstag 10 – 13 Uhr und
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1 Stunde vor dem Konzert |
Quelle: Theater Mönchengladbach / Krefeld
Fotos: © Stutte |
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