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Ausstellung: Hetjens-Museum - Deutsches Keramikmuseum Düsseldorf |
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Ungarische Seele, orientalischer Glanz
Zsolnay
Im Jahr 1865 übernahm Vilmos Zsolnay (1818–1900) die zwölf Jahre zuvor von seinem Vater Miklós (1800–1880) gegründete Keramik- manufaktur in Pécs (Fünfkirchen).
Laufzeit: 27.06.2010 bis 12.09.2010 |
Der allgemeine wirtschaftliche Erfolg und die damit einhergehende rasche industrielle Entwicklung begünstigten die ehrgeizigen Ziele des neuen Inhabers, der sogleich in die betriebswirtschaftliche wie technologische Entwicklung der Manufaktur investierte.
Die Berührungspunkte mit der Kunst des Orients, die unter dem Begriff „Orientalismus“ eine der wichtigsten Strömungen in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zusammenfasst, ebenso wie der Glaube an den orientalischen Ursprung führten in Ungarn zu einer eingehenden Auseinandersetzung mit den Originalen aus Persien und der Türkei. 1895 glückte der Manufaktur Pécs sogar die Erfindung einer Lüstertechnik, der Eosin-Glasur, mit der man nun den irisierenden Glanz orientalischer Keramik nachzuahmen wusste.
Die Weltausstellung in Paris im Jahr 1900 bildete die internationale Bühne, auf der die Keramikfabrik aus Pécs als größte Keramikmanufaktur der k.u.k.-Monarchie mit ihren künstlerischen Erzeugnissen größte Anerkennung erhielt. Neben chinesischen Glasuren, Tiefstichkeramik der Bronzezeit, präkolumbischen, persischen und osmanischen Formen und Motiven sowie ungarischer Bauernkunst bildeten schließlich auch römische und ägyptische Gefäße wichtige Inspirationsquellen für die Gestaltung der Keramik des Art Déco.
Die Ausstellung im Hetjens-Museum wird die Blütezeit der berühmten Keramikfabrik Zsolnay in der Zeit von 1865 bis 1922 vorstellen, die eine überraschende Vielfalt der Formen und Glasuren aufweist.
Eröffnung 26. Juni 2010
Hetjens Museum Deutsches Keramikmuseum Düsseldorf
Schulstraße 4 · 40213 Düsseldorf
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Telefon +49 (0)211.89-9 42 10
Öffnungszeiten:
Di, Do–So 11–17 Uhr, Mi 11–21 Uhr, Mo geschlossen
Eintrittspreise:
pro Person 3,– EUR, erm. 1,50 EUR, Familien 6,– EUR
Bei Sonderausstellungen veränderte Eintrittspreise
Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: freier Eintritt
ÖPNV
Bus/Bahn 703, 706, 712, 713, 715
nächste Haltestelle: Benrather Straße
U-Bahn U74, U75, U76, U77, U78, U79
nächste Haltestelle: Heinrich-Heine-Allee
Parken nächste Möglichkeit: Parkhaus Altstadt
(Zufahrt nur über Rheinufertunnel) oder
Parkhaus Carlsplatz (Zufahrt über Benrather Straße)Hetjens-Museum
Schulstraße 4
40213 Düsseldorf
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Arbeiten von Antje Wiewinner
Verborgene Räume
Das Museum widmet seine erste Studioausstellung im neuen Jahr der Künstlerin Antje Wiewinner.
Laufzeit: 28.01.2010 - 11.04.2010 |
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Antje Wiewinner studierte ab 1976 an der Hochschule für gestaltende Kunst und Musik in Bremen bei Prof. Dorothee Colberg-Tjadens und bei Bernd Röter. 1980 machte sie ihren Abschluss als Diplom-Designerin und eröffnete ein Jahr später ihre eigene Werkstatt in Osnabrück.
Von Beginn an suchte sie bei ihren Arbeiten die technische Herausforderung. Das einfache Gefäß trat bald zugunsten des Doppelwandgefäßes in den Hintergrund. Nach und nach hat die Diplom- Designerin den Schritt vom gedrehten Objekt zur freien Arbeit vollzogen. Zuerst verformte sie Vasen und Schalen, um ihnen ein anderes Gesicht zu geben. Später fand sie im Quader – rechtwinklig oder gerundet – den adäquaten Ausdruck für ihre Vorstellung von "Behausungen": Die bieten keine Zuflucht, erscheinen eher abweisend, manchmal auch unheimlich, der Strenge der Pyramiden verwandt und geben als architektonische Konstrukte der Phantasie viel Raum.

Zu ihrem Formenrepertoire gehören neben architektonischen Anspielungen unter anderem auch Treppen, Torsi, konvexe und konkave Stelen. Mit den neuesten Arbeiten hat Wiewinner ihr Formenrepertoire über die Skulptur hinaus zur Fläche hin erweitert. Kleine Tonplättchen werden zum Träger für grafische Elemente wie
Schriftzeichen oder Fotos, die auf Holzplatten zu einem Gesamtbild
zusammengefügt sind.
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Hetjens Museum
Schulstraße 4 · 40213 Düsseldorf
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Bei Sonderausstellungen veränderte Eintrittspreise
Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: freier Eintritt
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nächste Haltestelle: Heinrich-Heine-Allee
Parken nächste Möglichkeit: Parkhaus Altstadt
(Zufahrt nur über Rheinufertunnel) oder
Parkhaus Carlsplatz (Zufahrt über Benrather Straße)Hetjens-Museum
Schulstraße 4
40213 Düsseldorf
Quelle und Fotos: Stadt Düsseldorf und Copyright: Horst Kolberg, Düsseldorf
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