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Ausstellung: Neandertal Museum Mettmann E-Mail

Fotograf Anders Ryman
Riten des Lebens 
Die Ausstellung präsentiert Bilder des schwedischen Fotografen Anders Ryman. 
Laufzeit: 17.07.2010. - 01.11.2010

Überall auf der Welt zelebrieren Menschen die entscheidenden Momente, mit denen neue Lebensabschnitte beginnen. Über sieben Jahre hat Ryman die Welt bereist, um diese Rituale zu dokumentieren.


 Foto: "Gruppe Initianden in der Ciskei, mit weißen Decken und Gesichtern, die Hexen abschrecken sollen.“
Copyright: Anders Ryman

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sein Ziel war es, alle bewohnten Kontinente, alle Weltreligionen und alle Lebensphasen mit einzubeziehen und dabei Modernes und Traditionelles zu verbinden. Ryman reiste in 14 Länder, von Norwegen über die Türkei, Thailand, USA, Äthiopien und Bolivien bis nach Mikronesien.



Er fotografierte Rituale von der Segnung eines Neugeborenen in einem kleinen Dorf in Spanien bis zur Sonnenaufgangszeremonie der Apachen in Arizona, vom Initiationsritual der südafrikanischen Xhosa bis zu „Todos Santos“, einem traditionellen Feiertag der indianischen Ureinwohner Boliviens, von der Ngasech-Zeremonie in Palau bis zur Hochzeitsfeier in Tokio.

Auf seinen Fotografien präsentiert Ryman dem Betrachter die enorme kulturelle Vielfalt der Menschheit und zeigt die Menschen in den emotionalsten Momenten ihres Lebens sowie das allen gemeinsame menschliche Bedürfnis, die Schritte entlang des Lebensweges feierlich zu begehen.


Foto: „12 Tage nach der Hochzeit von Surya. Ein Mädchen zeigt, wie es sein Gesicht der Sonne geöffnet hat."
Copyright: Anders Ryman

Anders Ryman studierte Ethnologie, bevor er sich dem Fotojournalismus zuwandte. Während er sich zunächst auf Regionen im Südpazifik konzentrierte, arbeitet er heute weltweit an Fotoreportagen über Menschen und Kulturen. Seine Fotos und Reportagen sind in zahlreichen internationalen Zeitschriften erschienen, unter anderem in GEO und National Geographic.

Zur Ausstellung im Neanderthal Museum erscheint ein Bildband (19,90 €), außerdem gibt es Familiensonntage und einen Foto-Wettbewerb .

Die Sonderausstellung "Riten des Lebens" wird am Freitag, 16. Juli, um 19.00 Uhr offiziell eröffnet. 

Neanderthal Museum
Talstraße 300
40822 Mettmann
Tel. 02104/97970;
www.neanderthal.de
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Öffnungszeiten: Di - So 10 -18 Uhr, Oster- und Pfingstmontag geöffnet.

Eintritt 7 Euro für die Dauerausstellung (inkl. Neanderthaler-Fundort)
5 Euro für die Sonderausstellung
Kombiticket 9 Euro
Ermäßigung für Gruppen, Familien, Kinder, Studenten, Behinderte.

 

anfahrt.jpgAnfahrt

 

 

 

 


Quelle und Fotos:Stiftung Neandertal


  



Neben den üblichen historischen Exponaten werden auch ausgegrabene Skelettreste Hingerichteter gezeigt. Diese unterschiedlichen Perspektiven erlauben eine Annäherung an die Geschichte. Heute zeugen oft nur noch historische Karten und Flurnamen von den Richtstätten, die sich im Mittelalter und vor allem in der frühen Neuzeit vor jeder Stadt befanden. Archäologisch ausgegraben und untersucht wurden bislang nur wenige Richtstätten. Dort, wo Ausgrabungen stattfanden, haben sie wesentlich zum Erkenntnisgewinn über dieses düstere Kapitel europäischer Geschichte beigetragen.

rekonstruierte richtstaette neanderthal Rekonstruierte Richtstätte im Museum Archeon mit Galgen und Rad
Copyright: Jost Auler M.A., Dormagen









Die archäologischen Untersuchungen erschließen die Abfolge der Bestattungen und die Reihenfolge der Richtstättenbauten, wie etwa Erneuerungen oder Reparaturen an den Hochgerichten. Die anthropologischen Untersuchungen an den Skeletten geben Auskunft über Sterbealter, Geschlecht, Hinrichtungsart, Ernährungszustand und Krankheiten der Verurteilten. Selten greifen Archäologie, Anthropologie und historische Schriftquellen so ideal ineinander wie an der Fundstelle Emmenbrücke bei Luzern in der Schweiz. Hier konnten mehrere der freigelegten Skelette nach eingehender Untersuchung durch Archäologen und Anthropologen in den historischen Quellen überliefertenPersonen zugewiesen werden.

 .Richtschwert mit Inschrift
Copyright: Stadtmuseum Erfurt „Haus zum Stockfisch“






Die Ausstellung schlägt einen chronologischen Bogen von den frühesten Hinweisen auf ortsfeste Hinrichtungsstätten im 13. Jahrhundert über die Zeit der Aufklärung bis zum heutigen Tag. In vielen Gesellschaften wurden und werden als besonders schwerwiegend definierte Verbrechen mit dem Tode geahndet. Obwohl mit der Aufklärung das Recht, über das Leben eines Menschen zu richten, zunehmend in Frage gestellt wurde, dauerte es noch
mindestens 200 Jahre, bis nach dem 2. Weltkrieg die meisten Staaten Europas die Todesstrafe abgeschafft hatten. In Deutschland regelt dies Artikel 102 des Grundgesetzes: „Die Todesstrafe ist abgeschafft“. Noch im Jahr 2008 fanden weltweit 2390 staatlich legalisierte Hinrichtungen statt. Weltweit warten etwa 20.000 verurteilte Häftlinge auf ihre Hinrichtung. Dank einer Kooperation mit Amnesty International werden diese Daten auch in der Ausstellung dokumentiert. Sie unterstreichen die Aktualität des Themas der staatlichen Vergeltung.

Zur Ausstellung erscheint ein Begleitbuch, Preis 19,90 €.

neanderthal mettmann galgen Einblicke in Orte des Grauens
Galgen, Rad und Scheiterhaufen
Die Ausstellung beleuchtet das Thema Richtstätten aus archäologischen, anthropologischen, historischen und volkskundlichen Blickwinkeln.
Laufzeit: 20.02.2010 - 27.06.2010

 



Weitere Informationen zur Ausstellung und aktuelles Programm gibt es unter www.neanderthal.de .



Neanderthal Museum

Talstraße 300
40822 Mettmann
Tel. 02104/97970;
www.neanderthal.de
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Öffnungszeiten: Di - So 10 -18 Uhr, Oster- und Pfingstmontag geöffnet.

Eintritt 7 Euro für die Dauerausstellung (inkl. Neanderthaler-Fundort)
5 Euro für die Sonderausstellung
Kombiticket 9 Euro
Ermäßigung für Gruppen, Familien, Kinder, Studenten, Behinderte.

 

anfahrt.jpgAnfahrt

 

 

 

 


Quelle und Fotos:Stiftung Neandertal
 

 
 



































































































































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