Das Prinzip Apfelbaum
11 Persönlichkeiten zur Frage „Was bleibt?“
Mit Portraits und Gedanken von Egon Bahr, Günter Grass, Margot Käßmann, Dieter Mann, Ulf Merbold, Reinhold Messner, Anne-Sophie Mutter, Christiane Nüsslein-Volhard, Friede Springer, Richard von Weizsäcker und Wim Wenders.

Ausstellung, Buch und Hörbuch sind Auftakt für einen öffentlichen Dialog zur Frage „Was bleibt?“.

Das Prinzip ApfelbaumWas bleibt von mir, wenn ich nicht mehr bin? Diese Frage beschäftigt Menschen seit jeher. Darüber offen zu sprechen, ist für viele jedoch noch immer ein Tabu. Die Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“ konnte elf Persönlichkeiten gewinnen, sich auf diese Frage mit großer Offenheit einzulassen. In einem Fotoessay von Bettina Flitner gewähren unter anderem Egon Bahr, Wim Wenders, Friede Springer und Anne-Sophie Mutter sehr persönliche Einblicke und Gedanken. Die großformatigen Fotografien zeigt die Initiative als Ausstellung „Das Prinzip Apfelbaum. 11 Persönlichkeiten zur Frage ‚Was bleibt?’“. Bisherige Ausstellungsorte waren Berlin, Stuttgart, Frankfurt, Hamburg, Düsseldorf, Bayreuth und Lübeck. Vom 15. Juli bis 28. August gastiert sie in Bremen, in der Böttcherstraße 8 (neben Paula Modersohn-Becker Museum) sowie Ende des Jahres in Köln.

„Wir wollen einen öffentlichen Dialog anregen und Berührungsängste abbauen“, erklärt Susanne Anger, Sprecherin der Initiative „Mein Erbe tut Gutes“. Die Frage nach dem, was einmal bleiben soll, sei aktueller denn je: „Noch nie zuvor wurde in unserem Land so viel Vermögen vererbt. Zugleich haben immer mehr Menschen den Wunsch, mit ihrem Erbe auch die eigenen Werte weiterleben zu lassen.“ Eine testamentarische Zuwendung für einen guten Zweck sorgt dafür, all das zu erhalten, was uns im Leben wichtig ist. Die Initiative gemeinnütziger Organisationen möchte diese Möglichkeit einer breiten Öffentlichkeit bekannt machen. Die Frage „Was bleibt?“ gehe aber weit darüber hinaus, erläutert Susanne Anger: „Diese Frage manifestiert das Nachdenken über das, was war und was für die Zukunft bleiben soll. Mit der Ausstellung, einem Buch und Diskussionsrunden zum Thema möchten wir diesen öffentlichen Dialog anregen.“

Gerade die Themen aufzugreifen, über die man nicht spricht, reizte auch Bettina Flitner an dieser Arbeit. Dazu kamen die inhaltlichen und formalen Herausforderungen: „Wie schaffe ich es, dass sich die Betrachter nicht abwenden? Wie kann ich dieses Über-sich-selbst-Hinausdenken visualisieren und wie die elf Persönlichkeiten, ihr Leben und ihr Schaffen erfassen?“ Sie entschied sich für die Form des Triptychons, wobei sie die Fotografien mit Zitaten und Gedanken ergänzt. Auf diese Weise vermitteln sie eine ganz eigene Stimmung voller Zwischentöne. Sie offenbaren Vergänglichkeit, Verletzlichkeit, Klugheit, Witz, Lebenslust. Begleitet wurde Bettina Flitner von Kameramann Börres Weiffenbach. Die daraus entstandenen Kurzfilme, geschnitten von Judith Keil und Antje Kruska, eröffnen eine zusätzliche Facette. Wer sich einlässt, wird hineingezogen in das „Über sich hinausdenken“ und beginnt unweigerlich selbst damit.

„Egon Bahr, Günter Grass oder Reinhold Messner – der Ausstellung gelingt es, uns diese bekannten Menschen auf einfühlsame Weise nahezubringen“, meint Initiativen-Sprecherin Susanne Anger. „Sie geben keine vorgefertigten Statements ab, sondern offenbaren Persönliches, das berührt und innehalten lässt.“ Keiner der elf Portraitierten wirke dabei einschüchternd. Sie alle ordneten sich als Teil eines großen Ganzen ein. Gemeinsam sei der Wunsch, Werte weiterzugeben, so Susanne Anger. Pate für den Titel der Ausstellung steht dabei das Martin Luther zugeschriebene Zitat: „Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen“.

Das gleichnamige Buch mit allen Fotografien und das Hörbuch mit den ausführlichen Gedanken aller elf Persönlichkeiten sind im Buchhandel erhältlich. Die Texte darin sind verdichtete Aufzeichnungen der Gespräche zwischen der Fotografin und den Portraitierten. Sie ergänzen die Fotoarbeiten und lassen den Leser teilhaben am Nachdenken über das Leben und den Tod, über Erfahrungen und Hoffnungen.

Die Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“, gegründet im Herbst 2013, ist ein Zusammenschluss gemeinnütziger Organisationen und Stiftungen. Gemeinsames Anliegen ist es, das Erbe für den guten Zweck stärker ins Bewusstsein zu rücken und „Das Prinzip Apfelbaum“ einer breiten Öffentlichkeit als Ausdruck einer grundsätzlichen Haltung näherzubringen.

Ausführliche Informationen, Bildmaterial, die Filme sowie Auszüge aus allen Gesprächen unter www.mein-erbe-tut-gutes.de

Das Prinzip Apfelbaum
11 Persönlichkeiten zur Frage „Was bleibt?“
Gedanken u.a. von Egon Bahr, Anne-Sophie Mutter, Reinhold Messner, Wim Wenders zu Gehör gebracht von Barbara Nüsse und Dieter Mann

Hörbuch gelesen von Barbara Nüsse und Dieter Mann
+ Bonus-DVD
Vergangenheitsverlag ISBN: 978-3-86408-206-1 Preis: 12,90 Euro

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Tags: PrinzipApfelbaum11PersönlichkeitenFrageWasbleibt





































































































































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