Ferdinand Nilgen Kaarst E-Mail
ferdinand nilgen Ferdinand Nilgen
Die chinesiche Kunst des Skalpell-Papierstichs
1989 beschäftigte sich der Künstler und Zen-Buddhist mit der Kallegraphie, ließ diese aber nach einiger Zeit fallen und wandte sich dem Skalpellstich zu.


 Zu diesem Zeitpunkt weilte er für einige Wochen in einem buddhistischen Kloster in Malaysia/Singapore. Da er seit 30 Jahren Zen-Buddhist ist, war er regelmäßig in asiatischen Klöstern, um die Meditation und Philosophie des Zen-Buddhismus zu erlernen und zu erleben.

Dort traf Ferdinand Nilgen einen chinesichen Mönch, der sich mit der alten Kunst des Papierstechens befasste. Die Entscheidung war gefallen: Von diesem Tag an nahm er bei ihm täglich Unterricht.

  






Ein Jahr später gab ihm sein Lehrmeister eine  Adresse von einem Kloster in Luang-Prabang/Laos, wo ein alter Freund von ihm Skalpellstich praktizierte. Dort führte Rober Nilgen seine Übungen für Skalpellstich weiter und perfektionierte es im Selbstunterricht nach seiner Rückkehr nach Deutschland. Erst 1998 machte ein Freund aus der Schweiz, der auch Skalpell-Papierstecher ist, eine private Ausstellung, an der er mit seinen Werken das erste Mal teilnahm. Mit seinen Werken, die er in Ausstellung präsentiert, vermittelt er einen Einblick in die Kunst dieses alten chinesichen Handwerks.

Die Motive die er gestaltet, handeln vornehmlich vom Buddhismus, Hinduismus, alten asiatischen Schriftzeichen -  aber auch moderne Motive gehörten seinen Arbeiten.

Was ist Skalpell-Papierstich?
Im Buddhismus ist Schwarz die erste und die wichtigste Farbe. Die Chinesen haben Schwarz als ihr Material für die Gedankenübertragung mit dem Pinsel gewählt. Kalligraphie und Tuschemalerei, ihre ersten Kulturträger, wurden mit schwarzer Tusche gemalt und geschrieben. Dabei hat Schwarz wie die dunkle Nacht im Wald alle Nuancen nach Empfindung und Stimmung.



 
Nilgen möchte versuchen, diesem Gen-Schwarz durch den Skalpell-Papierstich sichtbare Gestalt zu geben um so vielleicht Empfindungen und Gedanken auszulösen. Bei einem farblich gestaltetem Bild braucht es mehrere Arbeitsgänge. Erst müssen die Figur, Landschaft oder Schriftzeichen gestochen werden. Dabei benutzt er ein Arztskalpell. Das ausgestochene Schwarze klebt er sorgfälltig auf weißen Karton. Wird das Motiv farblich, legt er Pergamentpapier auf das schwarz Gestochene und zeichnt alles nach. Dieses dient als Vorlage für das Farbliche. Unter das Pergamentpapier legt er farbliches Marmor, Maukbeerbaum oder Reispapier und jetzt wird jedes Teil einzel gestochen und nachher beigefügt.

Ferdinand Nilgen
Hasenweg 1
41564 Kaarst
Tel.: 021 31 - 60 24 32
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www.papierstich-kunst.de
 

 




































































































































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