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© Sean Scully Sean Scully
Song of Colors
Die Langen Foundation präsentiert mit Sean Scully einen der bedeutendsten abstrakten Maler einer Generation, dessen Werke seit mehr als sechzig Jahren international ausgestellt werden.

Laufzeit: 03.04.2022 - 07.08.2022


©Liliane-Tomasko Die Ausstellung SONG OF COLORS zeigt mehr als 50 Werke von Sean Scully (*1945 in Dublin) aus verschiedenen Schaffensphasen und widmet sich in der Auswahl der Werke der Beziehung seines künstlerischen Schaffens mit der Musik. „Ich wuchs in einer Welt der Musik auf. Ich bin Ire, also ist mein Verständnis der Welt in hohem Maße durch ihre fließenden, sich wiederholenden Rhythmen geprägt, die in der unerbittlichen Kraft und Melancholie irischer Musik gespiegelt werden.“

 

 

 

 

Sean Scully, 2020, Foto ©Liliane-Tomasko

Das Spektrum der präsentierten Arbeiten reicht von frühen Papierarbeiten der späten 1960er-Jahre über seine raumgreifenden Gemälde, in denen er das wiederkehrende Motiv der Rasterung und das Spiel mit der Kraft der Farbe stetig variiert und ausdrucksstark weiterentwickelt. „Ein Streifen ist eine Note, viele sind ein Akkord, alle werden von Hand gespielt. Die Emotionen sollen durch ein Bild vermittelt werden. Ein Rhythmus der von Hand mit jedem Werk anders gemalt wird.“ Seine präzise Komposition von Strukturen und Farbe weitet Scully seit einigen Jahren bildhauerisch aus. Exemplarisch zeigt die Langen Foundation auf dem Außengelände drei monumentale Metallskulpturen, in denen sich die Leitmotive seine Malerei in der Skulptur wiederfinden.

Sean Scully studierte 1965-73 am Croydon College of Art in London, an der Newcastle University und an der Harvard University in Cambridge. 1975 zog er nach New York, wo er 1977 seine erste große Einzelausstellung hatte. Er beginnt, sich mit der abstrakten Malerei auseinanderzusetzen. In seinen meist großformatigen Gemälden schichtet Scully Farben übereinander zu opulenten Gemälden. Seine charakteristische Bildkomposition ist in vertikale und horizontale Streifen unterteilt. Indem Scully Farbschicht über Farbschicht legt, bekommt die Bildoberfläche eine motionale Dynamik und Intensität. Heute lebt und arbeitet Sean Scully in New York, Aix-en-Provence, Berlin und in der Nähe von München.

© Sean Scully Mit SEAN SCULLY - SONG OF COLORS zeigt die Langen Foundation die Werke eines der bedeutendsten Künstler in der zeitgenössischen Kunst. Das Museum in seiner klaren Architektur, dem minimalen Einsatz verschiedenster Materialien und dem Tageslicht in allen Räumen ist ein Ort, an dem die großformatigen Arbeiten von Scully ihre ganze Wirkung entfalten können.


Titian‘s Robe Black Red, 2008
Photo: Michael Bodycomb / All images are © Sean Scully


Langen Foundation
Die 2004 eröffnete Langen Foundation hat ihren Ursprung in der Sammlung von Viktor und Marianne Langen. Hierfür hat der japanische Architekt Tadao Ando ein Ausstellungshaus entworfen, das auf einer ehemaligen NATO-Basis inmitten der niederrheinischen Landschaft liegt und an die heutige „Raketenstation Hombroich“ als Teil des „Kulturraums Hombroich“ angegliedert ist. Die einzigartige Architektur der Langen Foundation entfaltet sich mit ihrem Raumkonzept als eine in die Natur eingebettete, dramaturgisch-spannungsvoll komponierte Skulptur. Gemäß der persönlichen Ausrichtung des Stifterpaares widmet sich die Langen Foundation programmatisch dem Dialog der Kulturen des Ostens und Westens und dies insbesondere in Auseinandersetzung mit der Gegenwartskunst.

Dabei ist es ein großes Anliegen der Foundation, mit ihren Ausstellungen den einzigartigen Kulturraum Hombroich für BesucherInnen aus dem In- und Ausland attraktiv zu gestalten.

Im Japanraum der Langen Foundation werden zeitgleich Werke aus der Sammlung von Viktor und Marianne Langen präsentiert. Damit kehrt eine Auswahl von japanischen Rollbildern und Skulpturen aus der asiatischen Sammlung in den „Raum der Stille“ in das Gebäude der Langen Foundation zurück. Die Sammlung japanischer Kunst hat ihren Anfang in den 1960er Jahren und wurde über Jahrzehnte vom Sammlerehepaar zusammengetragen und gehört zu den umfassendsten und renommiertesten ihrer Art in Europa. Die Werke vermitteln einen Einblick in die Vielfalt der japanischen
Kunst vom 12. bis 20. Jahrhundert.

Sean Scully
Song of Colors
Dauer der Ausstellungen: 3. April – 7. August 2022
Öffnungszeiten: Di-So 10-18 Uhr

Zur Scully-Ausstellung wird ein umfassender Katalog im Hatje Cantz Verlag mit Texten von Dr. Kirsten Voigt und Mara Sporn, der Kuratorin der Ausstellung erscheinen.


Langen Foundation
 
Raketenstation Hombroich 1
41472 Neuss
www. langenfoundation.de

 

Kleines Bild oben: Titian‘s Robe Black Red, 2008 / Photo: Michael Bodycomb / All images are © Sean Scully 






































































































































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