Oper: Düsseldorf - Duisburg 2011/2012 E-Mail
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Die Spielzeit 2011/12
Neun Opern- und vier Ballettpremieren, 15 weitere Stücke aus dem Opernrepertoire und zwei Ballett-Reprisen schickt Generalintendant Christoph Meyer in der Spielzeit 2011/12 auf die Bühnen der Deutschen Oper am Rhein.



Er spannt den Bogen von der französischen Barockoper Jean-Philippe Rameaus bis zur Uraufführung des Auftragswerkes „Mörder Kaspar Brand“. Allein fünf der neuen Produktionen dirigiert Generalmusikdirektor Axel Kober, der das musikalische Spektrum vom Barock bis zur zeitgenössischen Oper mit den Düsseldorfer Symphonikern, den Duisburger Philharmoni­kern und erstmals auch mit der neuen Düsseldorfer Hofmusik erarbeitet. Ballettdirektor Martin Schläpfer inszeniert Rameaus „Castor et Pollux“, zeigt fünf neue Choreo­graphien und verneigt sich als Tänzer vor Meister­choreo­graph Hans van Manen.

Zentrale Projekte der kommenden Spielzeit
Die Premiere von „Castor et Pollux“ ist eines der zentralen Projekte der kommenden Spielzeit, weil sie nach „Les Paladins“ und „Platée“ die für die französische Barockmusik so typische Symbiose aus Musik, Gesang und Tanz auf neue und spannende Weise sichtbar macht: Ballettchef Martin Schläpfer setzt im Team mit Generalmusik­direktor Axel Kober die 1737 komponierte Tragédie mise en musique in Szene und bindet als Regisseur und Choreograph alle künstlerischen Kräfte des Hauses ein: Die  Solisten des Opernensembles, den Opernchor und sein Ballett am Rhein, dazu die Neue Düsseldorfer Hofmusik.

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Axel Kober, Jochen Grote, Christoph Meyer, Martin Schläpfer; Foto: Hans Jörg Michel  


Ebenso wichtig wie die Erkundung dieser Barockrarität ist Generalintendant Christoph Meyer sein Engagement für das Musiktheater unserer Zeit: Erstmals in der Spielzeit 2011/12 steht die Urauf­führung einer Oper auf dem Programm, ein Auftragswerk des Komponisten Anno Schreier. Gemeinsam mit dem Librettisten, Regisseur und Bühnenbildner Philipp J. Neumann realisiert er „Mörder Kaspar Brand“, eine Oper nach Motiven von Edgar Allan Poe, die uns in die Psyche eines Mörders blicken lässt.

Klassiker des Musiktheaters
Zwischen Barock und Gegenwart finden die großen Klassiker des Musiktheaters ihren Platz im Spielplan: General­­musikdirektor Axel Kober dirigiert Bizets „Carmen“, Rossinis „Il barbiere di Siviglia“ und Igor Strawinskys beißende Gesellschaftskomödie „The Rake’s Progress“, die Sabine Hartmannshenn mit Bo Skovhus und Matthias Klink, Susan Maclean und Anett Fritsch in den Hauptpartien inszeniert. Ihren überaus erfolgreichen Britten-Zyklus setzt die Deutsche Oper am Rhein mit „The Turn of the Screw“ in der Regie von Immo Karaman fort. „Don Giovanni“ entsteht im Rahmen der neuen Mozart-da Ponte-Trilogie in der Regie von Karoline Gruber und in Kooperation mit der Nikikai Opera Foundation in Tokio. So ernst wie alle anderen Premieren nimmt Christoph Meyer die Arbeit für junges Publikum und vertraut Svenja Tiedt und Tatjana Ivschina mit Strawinskys Märchenoper „Die Nachtigall“ bereits die dritte große Opernproduktion für Zuschauer ab 6 Jahren an.

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CARMEN Isabelle Druet (Carmen); Schauinsland-Reisen-Arena, Duisburg.  


Das Ballett am Rhein Düsseldorf Duisburg präsentiert neben seiner Mitwirkung in Rameaus „Castor et Pollux“ vier weitere Premieren: Choreographien von Martin Schläpfer und Jirí Kyliáns „Symphony of Psalms“ in b.10, Arbeiten von Hans van Manen, Regina van Berkel und Martin Schläpfer in der Duisburger Premiere von b.07.

Den Abend b.11 prägen die choreographischen Handschriften von Nils Christie, Martin Schläpfer sowie Uri Ivgy und Johan Greben: Das israelisch-niederländische Duo kreiert „Backyard“ als Uraufführung für das Ballett am Rhein. Auch b.12 hat sein Geheimnis: Martin Schläpfer tanzt „The old man and me“, eines der ergreifendsten Meister­werke von Hans van Manen. Umrahmt wird es von einer Uraufführung Antoine Jullys, einem der choreo­graphierenden Tänzer der Compagnie, sowie Martin Schläpfers „Lontano“ und – in direktem Bezug dazu – George Balanchines Ballettklassiker „Agon“.

Die Saison
Die Saison mit neun Opern- und vier Ballettpremieren beginnt mit einem großen Auftakt im Theater Duisburg: Während im Düsseldorfer Opernhaus der Orchestergraben erweitert wird, feiert das Publikum in Duisburg die ersten drei Premieren der Saison: Poulencs „Dialogues des Carmélites“ (30. September) und Bizets „Carmen“ (15. Oktober) sowie die erste Ballettpremiere b.10 (29. Oktober).

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Foto zu b.11  


In Düsseldorf wird der neue, akustisch aufgewertete Orchestergraben am 19. November mit „Oper im Klang­rausch“, einem festlichen Wagner- und Strauss-Konzert unter der Leitung von GMD Axel Kober eingeweiht. Das erste Dezemberwochenende gleicht dann einer einzigen Premierenfeier: „Il barbiere di Siviglia“ (2. Dezember), der Ballettabend b.10 (3. Dezember) und „Carmen“ (4. Dezember) kommen auf die Bühne. Bis es soweit ist, lädt die Deutsche Oper am Rhein an jedem Sonntag zwischen 11. September und 13. November im Düsseldorfer Opern­haus zum „Sonntagsfoyer“ ein. Diese Reihe beginnt mit einem großen Kostümverkauf (11. September) und bietet an den folgenden Sonntagen jeweils eine Konzertmatinee für Frühaufsteher, die „Zauberflöte für Kinder“ und eine „Happy Hour“ mit kunstvollen Grenzüberschreitungen an den Sonntagaben­den. Das detaillierte Pro­gramm wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Mit der DRK-Gala am 26. November 2011 in Duisburg und der AIDS-Gala am 3. März 2012 in Düsseldorf stehen für beide Städte hochkarätige Benefiz-Veranstaltungen auf dem Programm.

Das junge Publikum
Die Arbeit für und mit dem jungen Publikum der Deutschen Oper am Rhein genießt auch in der Spielzeit 2011/12 besondere Aufmerksamkeit. Neben der neuen Opernproduktion „Die Nachtigall“ kommt „Der gestiefelte Kater“ wieder auf die großen Bühnen in Düsseldorf und Duisburg, während sich „Figaros Hochzeit“ zur Foyer­produktion „Zauberflöte für Kinder“ gesellt. Der Kinderchor am Rhein wird bei „Carmen“ und damit erstmals an einer großen Opernproduktion mitwirken. Seit 2009/10 haben über 28.000 Zuschauer ab 6 Jahren die Produktio­nen für Kinder besucht.

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Albina Shagimuratova (Königin der Nacht), Sylvia Hamvasi (Pamina), Romana Noack (Papagena) FOTO Frank Heller  


Nachwuchsförderung auch im Opernstudio der Deutschen Oper am Rhein: Hier werden mit Beginn der Spielzeit 2011/12 acht junge Talente neu aufgenommen, um u. a. in Meisterkursen bei Deborah Polaski, Neill Shicoff und David Syrus das Rüstzeug für die ihre künftige Karriere zu erhalten. Im Laufe der Spielzeit präsen­tieren sie sich auch in einer eigenen Opernproduktion, Albert Roussels „Le Testament de la Tante Caroline“.

Übersicht der Stücke hier...

Karten, Abos und Besucherservice
Opernshops Düsseldorf und Duisburg, Tel. 0211.89 25 211, www.operamrhein.de.

Aufgrund der Umstellung unseres Ticketsystems startet der Vorverkauf für die Spielzeit 2011/12 in zwei Stufen: Schriftliche Vorbestellungen per Brief, Fax oder E-Mail sind ab sofort möglich, der reguläre Vorverkauf für alle Vorstellungen beginnt am 25. Juli 2011.

 

Quelle: Deutsche Oper am Rhein

kleines Bild oben:
James Bobby (Lescaut), Anna Virovlansky (Manon), Chor

 




































































































































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